Nicht jede gebuchte Stunde ist eine bezahlte Stunde. Kurzfristige Absagen, Krankheit, Feiertage — eine realistische Ausfallquote liegt bei 10–20 %. Wer 25 Stunden pro Woche einplant, hat effektiv 20–22 produktive Stunden.
Was muss ich als Therapeut
pro Stunde verlangen?
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Warum die meisten Therapeuten ihr Honorar zu niedrig ansetzen
Das Problem liegt selten am Willen. Es liegt an vier Posten, die bei der Kalkulation systematisch vergessen oder unterschätzt werden:
Selbstständige Therapeuten zahlen Einkommensteuer, ggf. Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Wer mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro kalkuliert, braucht brutto je nach Steuersatz 4.000–4.500 Euro.
Als Selbstständiger zahlst du KV und PV vollständig selbst — in der gesetzlichen KV aktuell zwischen 350 und 900 Euro im Monat je nach Einkommen.
Psychotherapeuten mit Kassenzulassung sind über das Versorgungswerk pflichtversichert. Alle anderen müssen privat vorsorgen. Wer das nicht einkalkuliert, spart faktisch nicht.
So interpretierst du das Ergebnis
- Alle laufenden Praxiskosten
- Kranken- & Pflegeversicherung
- Altersvorsorge
- Dein Wunsch-Nettoeinkommen
- Steuern, Ausfälle & Urlaub
- Umsatzsteuer (i. d. R. befreit)
- Einmalige Investitionen
- Längere Ausfallzeiten
Häufige Fragen
Nächster Schritt: Honorar auf der Website zeigen
Wer sein Honorar kennt, sollte es auch kommunizieren. Transparenz über Kosten reduziert Anfragen von Patienten, für die die Leistung nicht bezahlbar ist — und erhöht die Qualität der Anfragen die kommen.